Legionellenschutz: Der Schutz vor Legionellen ist für Menschen existenziell wichtig

Woher kommen Legionellen?

Legionellen sind ein natürlicher Bestandteil des Bodens, sie kommen in natürlichen Gewässern und damit auch überall in der Wasserversorgung vor. Von dort werden sie in die Leitungsnetze unserer Gebäude gespült, wo sie sich dann explosionsartig vermehren – ein Schutz vor Legionellen ist deshalb sehr wichtig. Legionellen leben von toten Bakterien, brauchen also ständig Nachschub aus dem Stadtnetz. Die meisten Legionellen leben dabei in Biofilmen, dieser schützt sie hervorragend vor Hitze und vor Desinfektionschemikalien. Ein Legionellenschutz ist deshalb notwendig.

Wann sind Legionellen gefährlich?

Legionellen gelangen mit Wassertröpfchen in die Lunge der Menschen, beispielsweise beim Duschen oder durch Luftbefeuchter von Klimaanlagen. Eine Infektion mit Legionellen kann zu einer schweren Lungenentzündung führen. Jedes Jahr erkranken laut Robert-Koch-Institut bis zu 30.000 Menschen in Deutschland an dieser Lungenentzündung, 1.200 Menschen sterben daran.

Wieviele Keime sind wirklich in meinem Rohrnetz?

Zum Nachweis von Mikroorganismen im Trinkwasser wird noch heute das das über hundert Jahre alte Ausstrichverfahren angewendet. Dabei wird eine Teil der Wasserprobe auf einem Nährboden ausgestrichen, sich bildende Keimkolonien dann gezählt. Wissenschaftler wissen heute, dass nur 0,1 – 1 % aller, im Wasser vorhandenen Keime zur Bildung von Kolonien auf einem Nährboden neigt. Das bedeutet:

  • Pro Liter Wasser gelangen aus dem Stadtnetz ca. 100 Mio. Bakterien in die Leitungsnetze unserer Gebäude.
  • Jeden Tag sind das somit Milliarden neuer Keime, die unser Leitungsnetz befallen.
  • Die Werte für Legionellen, auf denen wir unsere Maßnahmen basieren, liegen 100 bis 1.000-fach unter den wahren Werten. Auch wenn keine Legionellen in der Analyse auftauchen, sind trotzdem viele vorhanden.

Hilft Chlor gegen Legionellen?

Biofilm im Rohrnetz besteht aus Bakterien, anderen Mikroorganismen und einer Menge Schleim, den die Mikroorganismen produzieren, um sich zu schützen und um Nährstoffe anzureichern. In jeder Nische verursacht durch Rost, Kalk, Rohrfittinge oder Armaturen breitet sich Biofilm aus.  Aber auch an neuen Rohrwänden gedeiht er. Bakterien können außerdem sehr leicht von einem Teil des Rohrleitungssystems in einen anderen umziehen: Sie lösen sich dazu mit einem Teil des Biofilms ab und treiben in einen anderen Leitungsabschnitt, oft enden sie sich auch in Duschköpfen.

Chlor kann diesen Biofilm nur mit sehr hohen Konzentrationen durchdringen. Unsere alten Rohrleitungen halten so hohen Konzentrationen nicht Stand, für die dauernde Dosierung sind diese zudem nicht zugelassen. Niedrige Konzentrationen sind wirkungslos.

Wirken Heißwasserdesinfektion und erhöhte Vorlauftemperatur?

Laut unseren gültigen technischen Regeln müsste das Wasser in den Rohrleitungen zur Desinfektion eines Leitungsnetzes auf 70°C aufgeheizt werden, um Legionellen abzutöten. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Legionellen solche Temperaturen für länger als 60 Minuten überleben.

Unsere bestehenden technischen Maßstäbe, die zu Vorlauftemperaturen von mindestens 60°C raten und zur thermischen Desinfektion mit 70°C-heissem Wasser entspricht einfach nicht mehr unseren modernen Umweltanforderungen: Erdwärmepumpen liefern ihre höchste Leistungszahl bei unter 50°C, Brennwertkessel fahren oft mit Rücklauftemperaturen unter 30°C.

Legionellenschutz - Schutz vor Legionellen

 

So schützt Sie Seccua Ultrafiltration gegen Legionellen

Seccua Filter entfernen Bakterien, auch Legionellen und andere Einzeller wie Amöben vollständig aus dem Wasser.

Um ganze Gebäude vor Legionellen zu schützen und bestehenden Legionellenbefall und Biofilmbewuchs drastisch zu reduzieren muss der Nachstrom von Mikroorganismen und Nährstoffen aus dem Stadtnetz unterbrochen werden. Am besten geschieht dies durch den Einbau einer Seccua Ultrafiltration direkt am Hauseingang der Kaltwasserleitung.

Seccua Filtration hat in vielen Installationen am Eingang der Kaltwasserleitung in bestehende Gebäude bewiesen, dass sie innerhalb weniger Wochen einen drastischen Rückgang der gesamten Zellzahl an der Entnahmestelle bewirkt. Legionellen sind danach meist gar nicht mehr nachweisbar.

In neuen Gebäuden schützt die Seccua Filtration das Leitungsnetz vor dem Eindringen der Legionellen aus dem Stadtnetz. Die Rohrleitungen verschmutzen dann weit weniger und bilden kaum noch Biofilm aus.


Unser Legionellenschutz – Perfekt abgestimmt auf Ihre Anforderungen

Unsere Auslegungssoftware hilft Ihnen, den maximalen kurzzeitigen Wasserverbrauch, also die „Spitzenlast“ Ihres Gebäudes nach DIN EN 806-3 (ersetzt DIN 1988-3) zu ermitteln.

Passend dazu ermittelt unsere Software die perfekt abgestimmte Seccua-Filtrationseinheit zum Einbau am Ort der Übergabe des Kaltwassers in Ihr Gebäude.

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Rayn, installiert Schnelle Abhilfe bei hohen Legionellenkonzentrationen oder gar bei einem ausgesprochenen Duschverbot schafft der Seccua Räyn Duschfilter. Er wird einfach zwischen Wandauslaß oder Armatur und Duschschlauch geschraubt und sorgt nun dafür, dass keine Legionellen oder andere Bakterien mehr aus dem Hausnetz in die Dusche gelangen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Duschfiltern besteht der Räyn nicht aus Wegwerf-Kunststoff-Filtern, die alle 30 Tage ausgetauscht werden müssen, sondern aus hochwertigem, revolutionärem Diamir Keramik-Material, das durch den Anwender selbst gereinigt und sterilisiert werden kann.

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