Presse-Echo vom 15.02.2016

Seccua: Dezentrale Wasseraufbereitung in Mexiko City

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Da eine zentrale kommunale Abwasseraufbereitung in Mexiko City als eine der größten Städte weltweit nahezu unmöglich zu realisieren ist und die Wasser- und Abwassergebühren der Stadtverwaltung extrem teuer sind, wählen Immobilienprojekte immer häufiger die Alternative, ihr Abwasser zu sammeln, selbst aufzubereiten und wiederzuverwenden. So auch das Ende letzten Jahres eröffnete Shopping-Center Plaza Tlalnepantla mit einer Nutzfläche von 107.000 qm2, das bei der Gesamtkonzeption großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt hat. Das Abwasser des Neubaus wird in einer eigenen Kläranlage im Keller aufbereitet, durch die Filter der Anlagen gefiltert und für die Rückkühlwerke der Klimaanlage wiederverwendet. Da gewerblich nutzbare Fläche in Mexiko City sehr wertvoll ist, musste die Größe der Kläranlage möglichst platzsparend ausfallen. Um dennoch der hohen Menge an Abwässern von 20.000 l/h gewachsen zu sein, setzt man dort auf die Technologie von Seccua.

Das Unternehmen aus Steingaden arbeitet mit einem druckgetriebenen Membranbioreaktor (MBR). Hierbei wird Klärschlamm aus der biologischen Klärstufe im Kreislauf durch eine Membranfiltration gepumpt, die sämtliche Mikroorganismen zurückhält und wieder ins Biologiebecken zurückleitet. Es kommen die speziellen Keramikmembrane des Unternehmens zum Einsatz, die optimiert sind für hohe Schmutzfrachten bei gleichzeitig sehr hoher Durchlässigkeit. So lässt sich, nach Unternehmensangaben, die Konzentration der Mikroorganismen im Becken erhöhen und damit die Leistungsfähigkeit der Kläranlage um den Faktor 3 bis 4 steigern. Seccua konnte in Mexiko City bereits über 20 Anlagen zur Aufbereitung von Grauwasser installieren. Auch das Hotel Intercontinental El Presidente mit mehr als 42 Stockwerken setzt auf diese Technologie zur Wiederverwertung des Abwassers aus seiner Wäscherei. www.seccua.de